Laser - Möglichkeiten und Grenzen einer Technologie In Deutschland steht die Lasertechnik seit den frühen 90er Jahren zur Verfügung. Seit 1994 arbeiten wir mit der faszinierenden Möglichkeit der Laserbehandlung in der Zahnheilkunde. Jedoch kann der Laser keine Wunder vollbringen und die konventionellen Behandlungsmethoden ersetzen, sondern sie in vielen Fällen ergänzen und verbessern. Die Laserbehandlung ist in den meisten Fällen wesentlich schmerzärmer als andere Behandlungsarten. Beispiel Parodontosebehandlung: Diese meist gefürchtete Behandlung verliert viel von ihren Schrecken: Kein "Aufschneiden", weniger Blutung, weniger Schmerzen nach der Behandlung, schnellere Heilung, bessere Ergebnisse. Beispiel Wurzelbehandlung: Speziell bei sonst problematischen, weil infizierten oder eitrigen Wurzelkanälen bietet der Laser in den meisten Fällen eine zuverlässige Entkeimung und Versiegelung des Wurzelkanals. Das bedeutet: Schnelle Schmerzfreiheit, weniger Behandlungssitzungen, Verzicht auf eventuelle chirurgische Maßnahmen. Beispiel Lippenbändchenentfernung: Eine gerade für Kinder bislang recht unangenehme Operation (Spritzen, Skalpell, Nähen) verläuft nun unter leichter oberflächlicher Betäubung völlig unblutig und schmerzfrei, die Wunde ist sofort versiegelt und braucht nicht vernäht zu werden. Beispiel empfindlicher Zahnhals: Bisher nur unbefriedigend durch Fluoridtouchierung zu lindern. Der Laser versiegelt diese empfindlichen Zahnflächen auf lange Zeit. Beispiel Aphthen: Wer diese schmerzhaften Bläschen auf der Mundschleimhaut kennt, wird die Möglichkeit schätzen, sie schmerzarm und schnell zu entfernen. Kleinere operative Eingriffe wie Abszeßeröffnung, Entfernung von Zahnfleischlappen oder auch Zahnfleischplastiken sind ohne oder nur mit geringer Betäubung blutungs- und schmerzarm möglich. Die "Zahnheilkunde light" kann noch einiges mehr, bloß ein Traum vieler Patienten wird zumindest vorläufig ein Traum bleiben: Mit dem Laser schmerzfrei Löcher in Zähne zu bohren. Das kann das Gerät bei all seinen Möglichkeiten in einem vernünftigen Rahmen nämlich noch nicht. Der Einsatz dieser zukunftsweisenden Methoden ist in den Leistungsverzeichnissen der gesetzlichen Krankenkassen nicht vorgesehen und muß daher privat nach der Gebührenordnug für Zahnärzte auf dem Weg der Analogberechnung liquidiert werden.
Laser - Möglichkeiten und Grenzen einer Technologie In Deutschland steht die Lasertechnik seit den frühen 90er Jahren zur Verfügung. Seit 1994 arbeiten wir mit der faszinierenden Möglichkeit der Laserbehandlung in der Zahnheilkunde. Jedoch kann der Laser keine Wunder vollbringen und die konventionellen Behandlungsmethoden ersetzen, sondern sie in vielen Fällen ergänzen und verbessern. Die Laserbehandlung ist in den meisten Fällen wesentlich schmerzärmer als andere Behandlungsarten. Beispiel Parodontosebehandlung: Diese meist gefürchtete Behandlung verliert viel von ihren Schrecken: Kein "Aufschneiden", weniger Blutung, weniger Schmerzen nach der Behandlung, schnellere Heilung, bessere Ergebnisse. Beispiel Wurzelbehandlung: Speziell bei sonst problematischen, weil infizierten oder eitrigen Wurzelkanälen bietet der Laser in den meisten Fällen eine zuverlässige Entkeimung und Versiegelung des Wurzelkanals. Das bedeutet: Schnelle Schmerzfreiheit, weniger Behandlungssitzungen, Verzicht auf eventuelle chirurgische Maßnahmen. Beispiel Lippenbändchenentfernung: Eine gerade für Kinder bislang recht unangenehme Operation (Spritzen, Skalpell, Nähen) verläuft nun unter leichter oberflächlicher Betäubung völlig unblutig und schmerzfrei, die Wunde ist sofort versiegelt und braucht nicht vernäht zu werden. Beispiel empfindlicher Zahnhals: Bisher nur unbefriedigend durch Fluoridtouchierung zu lindern. Der Laser versiegelt diese empfindlichen Zahnflächen auf lange Zeit. Beispiel Aphthen: Wer diese schmerzhaften Bläschen auf der Mundschleimhaut kennt, wird die Möglichkeit schätzen, sie schmerzarm und schnell zu entfernen. Kleinere operative Eingriffe wie Abszeßeröffnung, Entfernung von Zahnfleischlappen oder auch Zahnfleischplastiken sind ohne oder nur mit geringer Betäubung blutungs- und schmerzarm möglich. Die "Zahnheilkunde light" kann noch einiges mehr, bloß ein Traum vieler Patienten wird zumindest vorläufig ein Traum bleiben: Mit dem Laser schmerzfrei Löcher in Zähne zu bohren. Das kann das Gerät bei all seinen Möglichkeiten in einem vernünftigen Rahmen nämlich noch nicht. Der Einsatz dieser zukunftsweisenden Methoden ist in den Leistungsverzeichnissen der gesetzlichen Krankenkassen nicht vorgesehen und muß daher privat nach der Gebührenordnug für Zahnärzte auf dem Weg der Analogberechnung liquidiert werden.